Und immer wieder geht die Sonne auf
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Eine musikalische Suche nach den Liedern unserer Zukunft.

Und immer wieder geht die Sonne auf

Ein Zukunftsliederabend
Für Klavier und vier Sängerinnen und Sänger
Regie: Eva Veiders
Rheinisches Landestheater Neuss

„Leben ist Veränderung! Wie gewonnen, so zerronnen! Gestern noch auf hohen Rossen … Krise als Chance … Nix ist fix …“ - Das Repertoire der Redewendungen, welche der Tatsache Ausdruck verleihen, dass das Leben vor allem aus Unvorhersehbarkeiten besteht, ist endlos. Und auch, was das große Ganze betrifft, gibt es viel Neues zu bedenken. Wie zu allen Umbruchszeiten wird auch heute musikalisch die Lage analysiert und kritisiert, werden Gefühle geteilt und Visionen entwickelt. Musik als Utopie! So wie 1971 John Lennon mit dem programmatischen Song „Imagine“ eine Welt ohne Krieg, Religion und Landesgrenzen entwarf oder Hanns Eislers „Kinderhymne“ ein moderates Selbstverständnis der eigenen nationalen Identität besingt, haben auch Bewegungen unserer Zeit wie „Black Lives matter“ oder „Fridays for Future“ ihre Lieder. Denn noch immer gilt: Musik bewegt nicht nur zum Tanzen.

In Liedern erklingt oftmals nicht weniger als die Sehnsucht nach einer neuen Welt. Und so entwirft das Rheinische Landestheater einen Abend, der Udo Jürgens hoffnungsfroher Feststellung nicht nur beipflichtet, sondern sie zum Ausgangspunkt für eine musikalische Suche nach den Liedern unserer Zukunft nimmt: „Und immer wieder geht die Sonne auf.“ Sehr richtig. Es kommt nur darauf an, was wir daraus machen.

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