24-25_Grau ist keine Farbe_by Jörg Metzner_web
© Jörg Metzner

Wie viele Grenzverletzungen lassen wir durchgehen?

Grau ist keine Farbe

9. April 2025
Mi | 11 Uhr
parktheater iserlohn
Kinder und Jugendprogramm:
8 € Jugendliche | 12 € Erwachsene | 6 € Gruppe pro Person
VVK-Start Abonnement:
8. Juni 2024
VVK-Start Freier Verkauf:
15. Juni 2024

Bitte buchen Sie die Gruppen-Tickets für diese Vorstellung schriftlich über die Kulturvermittlerin des Parktheaters:

Miriam Engelmann
Tel: 02371-2171909
Mail: miriam.engelmann@iserlohn.de

Schauspiel über Courage und Solidarität von Hannah Schopf
Regie: Inda Buschmann
Für Gäste ab 12 Jahren | ca. 75 Minuten ohne Pause
Theater Strahl | Berlin

Sechs Wochen Sommerferien. Sechs Wochen Paradies! Bocki, Eis und Pizzasnack gibt’s im Kiosk auf dem Campingplatz. Und eine Neue, die war letztes Jahr aber noch nicht da … Irgendwas ist hier passiert. Warum will niemand so richtig darüber reden? Vielleicht schämen sich die Leute. Vielleicht haben sie Angst, dass was rauskommt. Wie hat das alles angefangen? War doch nur ein Spruch, ein Lachen, eigentlich ein Kompliment! Plötzlich hatte sie diesen Schatten. Und der wuchs und wuchs … Hätten wir es ändern können?

„Grau ist keine Farbe“ ist ein Stück über Mobbing. Wir alle haben eine Idee davon, was das ist, was es anrichten und wo es enden kann. Aber wo genau fängt es an? In diesem Fall führt ein Netz aus Liebe, Verrat, Scham, Verletzung und Arroganz zu gefährlicher Ausgrenzung inmitten heiterer Urlaubsstimmung. Zwischen Tatverantwortlichen und Betroffenen, Eltern, Urlaubenden und Ferienjobberinnen und -jobbern entsteht eine Dynamik, aus der es (fast) kein Entkommen gibt. Dabei hat alles doch ganz harmlos angefangen.

Das Schauspiel vom Berliner Theater Strahl zeigt fesselnd, aber ohne auf Leichtigkeit zu verzichten, wie Mobbing scheinbar aus dem Nichts heraus entstehen kann und räumt dabei mit einigen hartnäckigen Alltagsmythen auf.

Ein Stück von poetischer Brutalität.

Tagesspiegel

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