Die Deutschlehrerin an den Hamburger Kammerspielen, Regie Axel S
© Bo Lahola

Kongeniale Bühnenadaption für zwei Personen.

Die Deutschlehrerin

Deutsche Erstaufführung
Schauspiel nach dem Roman von Judith W. Taschler
Mit Regula Grauwiller und Stefan Gubser
Regie und Bühne: Axel Schneider
Hamburger Kammerspiele

Mathilda Kaminski und Xaver Sand, einstiger Shooting-Star unter den Jugendbuchautoren, treffen sich im Rahmen eines Schulprojekts wieder. Seit sich das einstige Traumpaar vor sechzehn Jahren getrennt hat, ist viel passiert. Xavers Sohn aus der Ehe mit einer prominenten Verleger-Tochter wurde entführt. Bis heute fehlt jede Spur. Mathilda lebt allein. Daran, dass Xaver sie verlassen hat, leidet sie bis heute. Sofort nehmen sie ihr Erzählspiel von früher wieder auf. Jeder erzählt dem anderen eine Geschichte. Das Ende der Geschichte übernimmt aber jeweils der andere! Mathilda begibt sich in der Fiktion auf gefährliches Terrain. Xaver kontert. Wer hat das bessere Ende? Was steckt hinter dem mysteriösen Verschwinden des kleinen Jacob vor fünfzehn Jahren? Und war ihr Wiedersehen wirklich Zufall?

Als Luzerner Tatort-Kommissar Reto Flückiger ermittelte sich Stefan Gubser in die Herzen der Krimifans. Auch in „Die Deutschlehrerin“, kongenial von Thomas Krauß für zwei Personen dramatisiert, fesselt er gemeinsam mit Regula Grauwiller das Publikum. „Liebe, Verrat und Tod: Es sind die großen Themen des Lebens. Und es sind die leisen Töne, die dieser Lebensbeichte Tiefe verleihen", heißt es in der Begründung des Glauser-Preises, den Judith W. Taschlers 2014 für ihren Roman erhielt.

Ein dichtes, fesselndes Kammerspiel – absolut sehenswert.

NDR

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