Der Barbier von Sevilla
© Arts and Artists

Opera Buffa mit witzigen Regieeinfällen.

Der Barbier von Sevilla

Komische Oper in italienischer Sprache
Musik: Gioachino Rossini | Libretto: Cesare Sterbini
Regie: Martin Otava
Kammeroper Prag

Rosina, ein junges bürgerliches Mädchen, das eine reiche Erbschaft erwartet, wird von zwei Männern umworben: Von Graf Almaviva, der Rosina wegen ihrer Schönheit begehrt, und von ihrem Vormund, Doktor Bartolo, der sich Hoffnungen auf die Erbschaft macht und Rosina deswegen streng bewacht. Durch allerlei Intrigen, die Figaro, der Barbier von Sevilla, anzettelt, gelingt es Almaviva schließlich, Rosina zu heiraten.

1815 verlangte man vom 24-jährigen Rossini eine Oper zur Karnevalszeit. Aus Zeitnot griff er zur „Figaro-Vorlage“ des beliebten Beaumarchais. Hatten diesen Stoff auch schon Paisiello und Mozart erfolgreich in Szene gesetzt, so ging es Rossini in erster Linie darum, die klassischen Figuren der Komödienwelt zu beschwören. Rossinis Musik, die ebenso leicht wie kontrastreich dahinläuft, in der Arien und plapperndes Parlando sich mit Tempo, Witz und Kantabilität verbinden, ist und bleibt unwiderstehlich. Die renommierte Kammeroper Prag unter der künstlerischen Leitung des Chefregisseurs der Staatsoper Prag, Martin Otava, gehört zu den angesehensten Ensembles der Tschechischen Republik. Die Solisten sind führende tschechische und slowakische Sänger aber auch Gäste aus den USA, Kanada, Deutschland, Japan und Russland. Die Kammeroper Prag ist regelmäßig bei großen Festivals zu Gast und tourt um die Welt.

Martin Otava hat eine Inszenierung vorgelegt, die bis ins kleinste Detail der Gesten, Mimik, dem spielerischen Einbezug diverser Requisiten, aufgeteilt in Figurenführung und Situationskomik zu Hochformen auflief.

Die Rheinpfalz

Play Video

Für den Versand unserer Newsletter nutzen wir rapidmail. Mit Ihrer Anmeldung stimmen Sie zu, dass die eingegebenen Daten an rapidmail übermittelt werden. Beachten Sie bitte deren AGB und Datenschutzbestimmungen .