Federspiel
©Maria Frodl

Alpine World Brass mit Blasmusik im Herzen.

Federspiel

Albedo
Christoph Moschberger | Trompete, Flügelhorn und Gesang
Frédéric Alvarado-Dupuy | Klarinette und Gesang
Christian Amstätter | Posaune und Gesang
Philip Haas | Trompete, Flügelhorn und Gesang
Roland Eitzinger | Tuba und Gesang
Simon Zöchbauer | Trompete, Zither und Gesang
Thomas Winalek | Posaune, Basstrompete und Gesang
Federspiel

Al|be|do, die: Rückstrahlungsvermögen von nicht selbstleuchtenden, diffus reflektierenden Oberflächen

Federspiel hat ein neues Programm im Gepäck und wie der Titel erahnen lässt, geht es um Absorption und Reflektion. Die Neigungsgruppe Geschmackvolle Blasmusik hat die dunklen und lichten Momente der eigenartigen vergangenen Monate auf sich wirken lassen und wirft sie in Form von Schallwellen wieder zurück. Die Fähigkeit zur Reflektion ist aus gutem Grund titelgebend für das neue Federspiel-Programm: So, wie es für den Planeten von existenzieller Bedeutung ist, einen hohen Albedowert zu behalten um nicht noch tiefer in einen klimatischen Negativstrudel aus Erderwärmung, Eisschmelze und weiterer Erwärmung gerissen zu werden, so wichtig sind Künstler für die Gesellschaft, die die Themen ihrer Zeit aufgreifen und sie teilweise kritisch auf sie zurückwerfen.

Wer ohnehin schon an der unvermeidlichen Einsamkeit der jüngsten Zeit nagt und hier nun Schwermut befürchtet, sei jedoch beruhigt : Charmante Leichtigkeit und unbändige Spiellaune werden bei Federspiel immer noch in leuchtenden Lettern groß geschrieben. So feiert ein Walzer das belebende Gefühl wiedergewonnener Freiheit, und auch die Vorliebe für Volksmusik findet in Form von Ausseer Schützentänzen und Schrammel-Liedern wieder Eingang. Das Thema Licht steht im Mittelpunkt und das macht sich auch optisch auf der Bühne bemerkbar, wo die Gruppe neuerdings von Christian Amstätter und Christoph Moschberger verstärkt wird. Die neuen Eigenkompositionen reichen von stimmungsvollem Minimalismus bis zu kraftvollem Strahlen; denn wo die Nacht am tiefsten ist, ist der Tag am nächsten.

Neugierde auf und Freude am Klang sind die Fixsterne, die jeden Abend mit Federspiel erhellen. Das siebenköpfige Ensemble definiert Blasmusik neu: Schier unheimliches Können trifft auf die nötige jugendliche, charmante Frechheit in Spiel, Arrangements und Auftreten. Kreativität, Spontanität und Spielwitz werden von Federspiel großgeschrieben. Volksmusik aus Österreich, seinen Nachbarländern und auch darüber hinaus ist der Ausgangspunkt ihrer Konzerte. Geprägt ist ihre musikalische Signatur vor allem durch die Herkunft und den Hintergrund jedes einzelnen Musikers. Das Ensemble bearbeitet die Melodien, improvisiert darüber und lässt sie in ihrem eigenen Sound neu erklingen – immer mit einem Schuss Humor. Durch die grenzenlose Spiellust, die vom Publikum als „Herzerweiterung und Musiktherapie“ bezeichnet wurde, schafft es Federspiel seit zwölf Jahren bis in die Herzen der Menschen. Mit ihrem neuen Programm präsentiert sich das 2017 mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnete Ensemble als einer der innovativsten und interessantesten Klangkörper der europäischen Blasmusikszene.

Ein Spiel zwischen Rausch und Attacke, zwischen Tradition und Revolution, zwischen Ernst und Ironie.

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