21-22_Beethoven vs. Coldplay_by_Darlene Delbecq_web
©Darlene Delbecq

Beethovens Energie und die hymnische Statik von Coldplay.

Beethoven vs. Coldplay

Eine symphonische Musikcollage
Musik von Ludwig van Beethoven und Coldplay,
Arrangements und Musikalische Leitung: Steve Hackman
Solisten: Malia Katherine Civetz, Casey Abraham Breves,
William Prokopow
Philharmonisches Orchester Hagen

Hätte Ludwig van Beethoven die Musik von der Band Coldplay gefallen?
Das ist heute natürlich schwer zu sagen. Fest steht aber, dass die Künstler universelle, ja, humanistische Themen in ihrer Musik behandelt haben. Im Konzert Beethoven vs. Coldplay werden die Anknüpfungspunkte zwischen den sehr verschiedenen Musiken gesucht. Beethovens „Eroica“ wird zu einem Oratorium transformiert: Drei Sänger*innen stoßen zum Orchester und weben Coldplays Melodien in die Sinfonie ein. Songs wie „Clocks“, „Viva La Vida“ oder „The Scientist“ schmiegen sich wie selbstverständlich an das sinfonische Werk. Das Philharmonische Orchester Hagen wagt einen Spagat zwischen den Jahrhunderten und den Stilen. Denn vielleicht haben klassische Großmeister und heutige Popstars doch mehr gemeinsam,
als man auf den ersten Blick vermuten würde.
Steve Hackman ist ein musikalischer Grenzgänger zwischen den Genres. Er ist nicht nur Dirigent, sondern auch Songwriter, Produzent und DJ. Als solcher schafft er hybride Kompositionen, in denen verschiedene Stile und Zeitalter in einen Dialog treten. Sein jüngstes Projekt ist eine Collage aus Bernsteins „West Side Story“ und der Musik von Rappern aus Kalifornien.

Eine Collage, die sowohl die Instrumentalmusik als auch die Vokale in einen neuen Kontext setzt. Das Publikum steht am Ende jubelnd auf.

Westfalenpost Kultur

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